Lecker Meeresfrüchte, Onsen am Meer und Natur.
Mehr braucht man zur Erholung nicht.
Ise in Mie-ken ist meiner Meinung nach ein super Spot zum entspannen und wenn man mit dem Auto unterwegs ist kann man in der Umgebung noch einiges entdecken.
Lecker Meeresfrüchte, Onsen am Meer und Natur.
Mehr braucht man zur Erholung nicht.
Ise in Mie-ken ist meiner Meinung nach ein super Spot zum entspannen und wenn man mit dem Auto unterwegs ist kann man in der Umgebung noch einiges entdecken.
Es geht doch nicht über einen kurzen Fahrrad Trip.
Starpunkt Osaka, Ziel die Spitze des Biwako Sees in Shiga-ken.
Vier Tage war ich insgesamt unterwegs mit meinem neu zugelegten Fahrrad und einem Zelt im Gebäck um die Nächte gut zu überstehen.
Tag 1
Mit voller Energie ging es den ersten Tag den Yodogawa Fluss entlang. Gegen fünf Uhr habe ich es endlich an den Biwako See geschafft und mein Zelt in einem Camp aufgeschlagen. Nach ein paar Bierchen mit den Campbesitzer und ein bisschen schwimmen im See bei Sonnenuntergang war der erste Tag auch schon rum.
Tag 2
Den zweiten Tag habe ich mich über die Nordseite des Sees gemacht wo das Wasser am ganzen See am klarsten war. Geben Abend habe ich mein Zelt in einer kleinen Sandbank aufgeschlagen und im naheliegenden Supermarkt ein Grillset gekauft um mir lecker Rindersteak zum Abendessen zu grillen.
Tag 3
Tag drei ging es weiter Richtung Süden mit einigen Zwischenstopps in Supermarkten zum abkühlen. Zum schwimmen hat mir die andere Seite des Sees besser gefallen.
Nach einem anstrengenden Tag drei habe ich mir dann nochmal ein Steak gegönnt und versucht mich über etwas zu erholen was bei der nächtlichen Hitze leider nicht so einfach war.
Tag 4
Nachdem ich mir die kürzeste Route nach Osaka rausgesucht habe ging es mit Vollgas wieder zurück nach Hause.Mein Bett war noch nie so gemütlich.
Der August ist zwar der beste Monat um im Biwako schwimmen zu gehen aber für sieben Stunden täglich Fahrrad fahren kann da schon sehr anstrengend sein.
Wer dass gleiche vorhat empfehle ich die Sonnencreme mit einzupacken und genügend Wasser zu trinken.
Im Großen und Ganzen war der Trip aber auf jeden Fall eine super Erfahrung und in der Kansai Gegend auf jeden Fall einer der besten Route.
Auch mir macht mal wieder die Sommerhitze zu schaffen. Hier in Osaka hatten mir heute 35 Grad!!! Was sich bei japanischer Luftfeuchtigkeit ganz anders als in Deutschland anfühlt.
Meine kleinen Freuden um den Sommer hier zu genießen:
– 24 Stunden Klimaanlage zur Verfügung (in der Nacht unerlässlich)
– Wochenendtrips an den Strand in Suma oder Awajishima
– Kühlbox mit Asahi Bier
– Kakigori
– Soba zum Mittag
– Bevorstehende Festivals in Kansai (z.B Tenjin Matsuri)
Und noch vieles mehr…
Servus, heute beantworte ich mal ein paar Leserfragen die auch andere Leser interessieren könnten.
Wie ist die Sicht der Menschen auf Ausländische Mitbürger, speziell vielleicht auf Akademiker die gerne in Japan Arbeiten und Leben wollen! Wie begegnen dir die Menschen mittlerweile?
Im Allgemeinen sind Japaner gegenüber Ausländern sehr hilfsbereit und freundlich. Im Geschäftsleben sowohl als auch privat.
Am Anfang kann es wegen den kulturellen unterschieden aber auch zu einigen Missverständlichkeiten kommen. Es gibt so viele Verhaltensregeln im Geschäftsleben die man beachten muss. Auch nach drei Jahren lerne ich immer wieder neue Sitten kennen. Nichts destotrotz sind Japaner bei solchen Verhaltensregeln sehr verständnisvoll, wenn man Ausländer ist. Fehler werden in der Regel verziehen. Diesen Eindruck habe ich zumindest.
Ich bin mir aber sicher, dass viele Japaner im nachhinein etwas lästern. Persönlich konfrontieren würden Sie dem Ausländischen Geschäftspartner oder Kollegen aber eher nicht. Was manchmal positiv oder auch negativ sein kann. Manchmal wünsche ich mir ein bisschen mehr Ehrlichkeit, auch wenn dabei die Freundlichkeit etwas beiseite gelassen wird.
Gibt es überhaupt reale Chancen für einen Akademiker in Japan mit einem Titel Fuß zu fassen?
Qualifizierte ausländische Mitarbeiter sind in Japan sehr gefragt. Meist bei Deutschen oder anderen ausländischen Unternehmen die in Japan eine Zweigstelle haben oder eröffnen wollen.
Auch In Japanischen Unternehmen wird immer mehr Wert auf Ausländische Mitarbeiter gelegt.
Die besten Chancen hat man, wenn neben deutsch auch japanisch und englisch fließend spricht.
Es gibt einige Jobhunter (Arbeitsvermittlungen) die sich hier in Japan auf ausländischen Mitarbeiter spezialisiert haben.
Hier sind zwei Links zu diesen Jobvermittlern die auch eine Homepage besitzen:
http://www.careercross.com/en/
https://www.daijob.com/en/
Vor drei Jahren hätte ich nie gedacht, dass rohes Fleisch so gut schmecken kann. Ob Rind, Huhn oder Pferd, inzwischen habe ich schon alles Mögliche probiert.
Für alle die mal die Gelegenheit haben… keine Angst einfach mal probieren.

am letzten Sonntag war es mal wieder so weit. Japanisch Test (JLPT) war angesagt. Selten bin ich an Sonntagen schon so früh wach. Noch ein bisschen gelernt und ab zur Uni, wo die Prüfung statt fand.
Noch nie hab ich soviel Ausländer auf einen Haufen in Japan gesehen, außer vielleicht am Flughafen. Die meisten Teilnehmer waren Asiatischer Herkunft und gehen in Japan zu Sprachschulen oder Unis. Europäer und Amerikaner waren da eher in der Unterzahl.
Mein Testlevel war N3 beim JLPT. Was für „Lower Intermidiate“ steht. Für dieses Level musste ich 650 Kanjis und 3750 Vokabeln lernen, womit ich leider nicht ganz fertig geworden bin. Aber wer weiß, mit etwas Glück hat es vielleicht gereicht. Im September weiß ich Bescheid. Aber egal wie ich auch abgeschnitten habe, mein nächstes Ziel ist das Level N2.
Zum lernen habe ich folgende Bücher benutzt.
Die Lebensunterhaltskosten sind in Japan um einiges höher. Hier ein paar Angaben zu den Kosten in einer Großstadt wie Osaka.
Die Angaben in Euro sind zu einem Wechselkurs von 1€ = 100¥ gerechnet.
Miete (2 Zimmer Wohnung, kalt)
800€ = 80.000¥
Internet (w-lan)
40€ = 4.000¥
Handyrechnung (Flatrate Iphone)
70€ = 7.000¥
Fahrrad Parkplatz (monatlich)
5€ = 500¥
Fitnessstudio (Konami Sport oder Golds Gym)
100€ = 10.000¥
Kinobesuch
20€ = 2.000¥
Fahrkarte (U-Bahn Kurzstrecke)
2€ = 200¥
Fahrkarte (Shinkansen von Osaka nach Tokyo)
130€ = 13.000¥
Mittagsmenü im Restaurant
10€ = 1.000¥
Ramen (Nudelsuppe)
10€ = 1.000¥
Sushi (2 Stück)
1€ = 100¥
Sandwich ( im convenience store)
2€ = 200¥
Caffee (aus dem Automaten)
1€ = 100¥
Bier (im Supermarkt)
2€ = 200¥
Bier (in einer Bar)
5€ = 500¥
Zigaretten (20er Päckchen)
4,2€ = 420¥
Eintritt in Discotheken
30€ = 3.000¥
Wir Ihr sehen könnt sind die Preise für Lebensmittel noch bezahlbar, die Mietpreise und die Preise für Freizeitaktivitäten sind aber um einiges höher als in Deutschland.
Vor- und Nachteile aus meiner Sicht, zum Leben in einer japanischen Großstadt. Es gibt natürlich noch viel mehr Punkte, diese sind mir aber auf die schnelle eingefallen.
Leben in Japan: Vorteile
Kulinarische Delikatessen:
Japanischen Essen ist etwas auf das ich ungerne verzichten würde. Außer Sushi gibt es noch so viele andere Gerichte du ich nicht kannte bevor ich nach Japan gezogen bin.
An jeder Ecke gibt es etwas anderes zu Essen, ich entdecken immer wieder neue Köstlichkeiten trotz zwei Jahre Aufenthalt.
Japanisches Fernsehen:
Einfach verrückt, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich persönlich schaue jeden Tag meine Lieblings Comedy Sendung wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.
(mein Favorit: „Bananaman“ wer japanisch versteht kann es sich auf Youtube anschauen)
Service im Dienstleistungsgewerbe:
Service wird in Japan groß geschrieben. Angestellte haben immer ein lächeln für den Kunden übrig und sind auch sonst sehr höflich, egal ob in Restaurants, Bars, Supermärkten, Hotels usw.
Was sie in Wirklichkeit von einem denken, weiß man natürlich nicht. Ob aufgesetzte Freundlichkeit oder nicht, ist mir in diesem Augenblick eigentlich egal.
Convenience store
Lebensmittel und alle möglichen Alltagsgegenstände bekommt man hier Rund um die Uhr. Nirgends gibt es so viele convenience store´s wie in Japan. In Osaka muss man meistens nicht mehr als fünfzig Meter laufen. Sind zwar etwas teurer als Supermärkte aber sehr praktisch.
Leben in Japan: Nachteile
Lebensunterhaltkosten:
Egal ob Miete, Lebensmittel, Sportclubbeitrag oder Parkgebühr, Alles kostet mehr in Japan.
Arbeitsplatz:
Für japanische Firmen ist es meist selbstverständlich täglich Überstunden zu machen. Urlaub hingegen wird nicht so großzügig verteilt. Meist nur 10 Tage im Jahr die man dann auch noch aufs Jahr aufteilen soll. Zum vereisen bleicht dann eigentlich nur noch die Golden Week (japanische Feiertage) in der fast alle Japaner Urlaub bekommen.
Klima:
Vor allem die Regenzeit Juli und die schwüle Hitze im August macht mir zu schaffen.