Biwako Fahrradtour

September 1, 2013

Es geht doch nicht über einen kurzen Fahrrad Trip.biwako fahrradtour
Starpunkt Osaka, Ziel die Spitze des Biwako Sees in Shiga-ken.

Vier Tage war ich insgesamt unterwegs mit meinem neu zugelegten Fahrrad und einem Zelt im Gebäck um die Nächte gut zu überstehen.

Tag 1
Mit voller Energie ging es den ersten Tag den Yodogawa Fluss entlang. Gegen fünf Uhr habe ich es endlich an den Biwako See geschafft und mein Zelt in einem Camp aufgeschlagen. Nach ein paar Bierchen mit den Campbesitzer und ein bisschen schwimmen im See bei Sonnenuntergang war der erste Tag auch schon rum.

Tag 2
Den zweiten Tag habe ich mich über die Nordseite des Sees gemacht wo das Wasser am ganzen See am klarsten war. Geben Abend habe ich mein Zelt in einer kleinen Sandbank aufgeschlagen und im naheliegenden Supermarkt ein Grillset gekauft um mir lecker Rindersteak zum Abendessen zu grillen.

Tag 3
Tag drei ging es weiter Richtung Süden mit einigen Zwischenstopps in Supermarkten zum abkühlen. Zum schwimmen hat mir die andere Seite des Sees besser gefallen.

Nach einem anstrengenden Tag drei habe ich mir dann nochmal ein Steak gegönnt und versucht mich über etwas zu erholen was bei der nächtlichen Hitze leider nicht so einfach war.

Tag 4
Nachdem ich mir die kürzeste Route nach Osaka rausgesucht habe ging es mit Vollgas wieder zurück nach Hause.Mein Bett war noch nie so gemütlich.

Der August ist zwar der beste Monat um im Biwako schwimmen zu gehen aber für sieben Stunden täglich Fahrrad fahren kann da schon sehr anstrengend sein.
Wer dass gleiche vorhat empfehle ich die Sonnencreme mit einzupacken und genügend Wasser zu trinken.

Im Großen und Ganzen war der Trip aber auf jeden Fall eine super Erfahrung und in der Kansai Gegend auf jeden Fall einer der besten Route.


Rohes Fleisch statt Kartoffeln

November 30, 2012

Vor drei Jahren hätte ich nie gedacht, dass rohes Fleisch so gut schmecken kann. Ob Rind, Huhn oder Pferd, inzwischen habe ich schon alles Mögliche probiert.
Für alle die mal die Gelegenheit haben… keine Angst einfach mal probieren.


Japanisch Test: JLPT N3

Juli 4, 2012

am letzten Sonntag war es mal wieder so weit. Japanisch Test (JLPT) war angesagt.  Selten bin ich an Sonntagen schon so früh wach. Noch ein bisschen gelernt und ab zur Uni, wo die Prüfung statt fand.
Noch nie hab ich soviel Ausländer auf einen Haufen in Japan gesehen, außer vielleicht am Flughafen. Die meisten Teilnehmer waren Asiatischer Herkunft und gehen in Japan zu Sprachschulen oder Unis. Europäer und Amerikaner waren da eher in der Unterzahl.

Mein Testlevel war N3 beim JLPT. Was für „Lower Intermidiate“  steht. Für dieses Level musste ich 650 Kanjis und 3750 Vokabeln lernen, womit ich leider nicht ganz fertig geworden bin. Aber wer weiß, mit etwas Glück hat es vielleicht gereicht. Im September weiß ich Bescheid. Aber egal wie ich auch abgeschnitten habe,  mein nächstes Ziel ist das Level N2.

Zum lernen habe ich folgende Bücher benutzt.


Lebensunterhaltskosten in Japan

Juni 15, 2012

Die Lebensunterhaltskosten sind in Japan um einiges höher. Hier ein paar Angaben zu den Kosten in einer Großstadt wie Osaka.
Die Angaben in Euro sind zu einem Wechselkurs von 1€ = 100¥ gerechnet.

Miete (2 Zimmer Wohnung, kalt)
800€              =         80.000¥

Internet (w-lan)
40€                =         4.000¥

Handyrechnung (Flatrate Iphone)
70€                =         7.000¥

Fahrrad Parkplatz (monatlich)
5€                  =         500¥

Fitnessstudio (Konami Sport oder Golds Gym)
100€              =         10.000¥

Kinobesuch
20€                =         2.000¥

Fahrkarte (U-Bahn Kurzstrecke)
2€                  =         200¥

Fahrkarte (Shinkansen  von Osaka nach Tokyo)
130€              =         13.000¥

Mittagsmenü im Restaurant
10€                =         1.000¥

Ramen (Nudelsuppe)
10€                =         1.000¥

Sushi (2 Stück)
1€                  =         100¥

Sandwich ( im convenience store)
2€                  =         200¥

Caffee (aus dem Automaten)
1€                  =         100¥

Bier (im Supermarkt)
2€                  =         200¥

Bier (in einer Bar)
5€                  =         500¥

Zigaretten (20er Päckchen)
4,2€               =         420¥

Eintritt in Discotheken
30€                =         3.000¥

Wir Ihr sehen könnt sind die Preise für Lebensmittel noch bezahlbar, die Mietpreise und die Preise für Freizeitaktivitäten sind aber um einiges höher als in Deutschland.


Leben in Japan: Vorteile und Nachteile

Juni 14, 2012

Vor- und Nachteile aus meiner Sicht, zum Leben in einer japanischen Großstadt. Es gibt natürlich noch viel mehr Punkte, diese sind mir aber auf die schnelle eingefallen.

 

Leben in Japan: Vorteile

Kulinarische Delikatessen:
Japanischen Essen ist etwas auf das ich ungerne verzichten würde. Außer Sushi gibt es noch so viele andere Gerichte du ich nicht kannte bevor ich nach Japan gezogen bin.
An jeder Ecke gibt es etwas anderes zu Essen, ich entdecken immer wieder neue Köstlichkeiten trotz zwei Jahre Aufenthalt.

Japanisches Fernsehen:
Einfach verrückt, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich persönlich schaue jeden Tag meine Lieblings Comedy Sendung wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.
(mein Favorit: „Bananaman“ wer japanisch versteht kann es sich auf Youtube anschauen)

Service im Dienstleistungsgewerbe:
Service wird in Japan groß geschrieben.  Angestellte haben immer ein lächeln für den Kunden übrig und sind auch sonst sehr höflich, egal ob in Restaurants, Bars, Supermärkten, Hotels usw.
Was sie in Wirklichkeit von einem denken, weiß man natürlich nicht. Ob aufgesetzte Freundlichkeit oder nicht, ist mir in diesem Augenblick eigentlich egal.

Convenience store
Lebensmittel und alle möglichen Alltagsgegenstände bekommt man hier Rund um die Uhr. Nirgends gibt es so viele convenience store´s wie in Japan. In Osaka muss man meistens nicht mehr als fünfzig Meter laufen. Sind zwar etwas teurer als Supermärkte aber sehr praktisch.

Leben in Japan: Nachteile

Lebensunterhaltkosten:
Egal ob Miete, Lebensmittel, Sportclubbeitrag oder Parkgebühr, Alles kostet mehr in Japan.

Arbeitsplatz:
Für japanische Firmen ist es meist selbstverständlich täglich Überstunden zu machen. Urlaub hingegen wird nicht so großzügig verteilt. Meist nur 10 Tage im Jahr die man dann auch noch aufs Jahr aufteilen soll. Zum vereisen bleicht dann eigentlich nur noch die Golden Week (japanische Feiertage) in der fast alle Japaner Urlaub bekommen.

Klima:
Vor allem die Regenzeit Juli und die schwüle Hitze im August macht mir zu schaffen.


Golden Week

Mai 7, 2012

Golden Week

Endlich hatte ich mal wieder ein paar Tage frei zum entspannen.
Tag 1:  Deutsches Oktoberfest(im Mai) in Kobe besucht.
Tag 2: Baden im Arima Onsen,  mit dem Auto „Rocco Mountain“ hochgefahren und die Aussicht auf Kobe genossen.
Tag 3: Picknick im Park um die Ecke.
Tag 4: Couchpotato


einer meiner Arbeitsplätze (Promotion)

März 22, 2012

Hier ein Foto zu einer Promotionaktion

bei der Neueröffung von „Bershka“ in Osaka(Namba).

Den ganzen Tag lang SHARK Energy Drink kostenlos verteilt.


Auf Affenjagd im Minoo-koen

November 6, 2010

Da ich mir endlich mal die wild lebenden Affen anschauen wollte die in Deutschland immer im Fernsehen gesehen habe habe ich mich auf den weg nach Minoo-shi gemacht. Nach ca. einer Stunde habe ich den Park der etwas außerhalb aber immer noch in Osaka liegt erreicht.
Ich bin zwar kein Fan von Wandertouren aber mit fünf Kilometer  habe ich keine Problem. Nach ca. einer Stunde habe ich die Hoffnung aufgegeben noch einen Affen zu entdecken. Ich weis nicht ob es an der Jahreszeit lag oder ob ich einfach nur Pech hatte aber ein schöner Ausflug in die Natur war es trotzdem.
Zu Hause angekommen gab es lecker Nabe(Eintopf), mal wieder ne Abwechslung nach dem ich in letzter Zeit immer in irgendwelchen Restaurants essen gehe.


Currywurst und Chinatown in Kobe

November 5, 2010

Heute habe ich meinen Tag in Kobe verbracht.  Zuerst ging es ins Izakaya zum Sashimi essen und Umeshu trinken, richtig japanisch eben J.
Danach habe ich aber einen Currywurst Imbiss entdeckt bei dem ich natürlich gleich mal Probe essen musste und ich muss sagen dass der Japaner dort, dass mit  dem Geschmack ganz gut hinbekommen hat. Schmeckt fasst wie in Deutschland.
Mit vollem Magen ging es dann weiter nach Chinatown.  Leider kann man dort nicht viel unternehmen  außer essen. Kobe errinnert mich irgendwie an Yokohama nur dass dort Chinatown ein bisschen größer ist und am Hafen kann man auch mehr unternehmen. Trotzdem ist es sehenswert.
Naja, nach dieser kleiner Essenstour folgten noch drei Stunden Karaoke in Osaka.
Erschöpft leg ich mich jetzt ins Bett denn für Morgen stehen schon die nächsten Pläne an.
Gute Nacht!


Halloween in Osaka

November 3, 2010

Letztes Wochenende bin ich verkleidet durch das Nachtleben in Osaka gezogen. Viele Jugendliche ziehen die ganze Nacht von Bar zu Bar und präsentieren Ihre Kostüme, welche teilweise richtig ausgefallen sind.
Nach diesem Wochenende bin ich zwar richtig kaputt gewesen aber es war jeden Fall ein riesen Spaß. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr.