Leben in Japan: Vorteile und Nachteile

Vor- und Nachteile aus meiner Sicht, zum Leben in einer japanischen Großstadt. Es gibt natürlich noch viel mehr Punkte, diese sind mir aber auf die schnelle eingefallen.

 

Leben in Japan: Vorteile

Kulinarische Delikatessen:
Japanischen Essen ist etwas auf das ich ungerne verzichten würde. Außer Sushi gibt es noch so viele andere Gerichte du ich nicht kannte bevor ich nach Japan gezogen bin.
An jeder Ecke gibt es etwas anderes zu Essen, ich entdecken immer wieder neue Köstlichkeiten trotz zwei Jahre Aufenthalt.

Japanisches Fernsehen:
Einfach verrückt, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich persönlich schaue jeden Tag meine Lieblings Comedy Sendung wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.
(mein Favorit: „Bananaman“ wer japanisch versteht kann es sich auf Youtube anschauen)

Service im Dienstleistungsgewerbe:
Service wird in Japan groß geschrieben.  Angestellte haben immer ein lächeln für den Kunden übrig und sind auch sonst sehr höflich, egal ob in Restaurants, Bars, Supermärkten, Hotels usw.
Was sie in Wirklichkeit von einem denken, weiß man natürlich nicht. Ob aufgesetzte Freundlichkeit oder nicht, ist mir in diesem Augenblick eigentlich egal.

Convenience store
Lebensmittel und alle möglichen Alltagsgegenstände bekommt man hier Rund um die Uhr. Nirgends gibt es so viele convenience store´s wie in Japan. In Osaka muss man meistens nicht mehr als fünfzig Meter laufen. Sind zwar etwas teurer als Supermärkte aber sehr praktisch.

Leben in Japan: Nachteile

Lebensunterhaltkosten:
Egal ob Miete, Lebensmittel, Sportclubbeitrag oder Parkgebühr, Alles kostet mehr in Japan.

Arbeitsplatz:
Für japanische Firmen ist es meist selbstverständlich täglich Überstunden zu machen. Urlaub hingegen wird nicht so großzügig verteilt. Meist nur 10 Tage im Jahr die man dann auch noch aufs Jahr aufteilen soll. Zum vereisen bleicht dann eigentlich nur noch die Golden Week (japanische Feiertage) in der fast alle Japaner Urlaub bekommen.

Klima:
Vor allem die Regenzeit Juli und die schwüle Hitze im August macht mir zu schaffen.

6 Responses to Leben in Japan: Vorteile und Nachteile

  1. Marc sagt:

    Ja die Japaner können kulinarisch schon was bieten. Bin auch ein Riesen Sushi Fan in seinen vielfältigen Variationen (-;

    VG
    Marc

  2. yuri sagt:

    ich denke auch so:)!
    heut hab ich zum ersten mal ihr Blog gelesen:-) es macht mich sehr froh, dass Sie auf deutsch schreiben:-)
    ich freue mich auf ihr blog wieder zu lesen:)!

  3. stift sagt:

    zu den vorteilen möchte ich nichts schreiben – sind eben vorteile.

    aber seit ich wieder in berlin bin hat mein bild der nachteile sehr geändert. die mieten zum beispiel. in berlin ist es normal, zimmer von 1o bis 15 qm für 250-350 euro zu vermieten (und das wird auch gezahlt!). für 110 yen bekommst du im 7/11 einen onigiri, der dich den halben tag satt macht, und für 150 yen einen chu-hi, der dich besoffen macht in einer art, der dich andere anlächeln lässt. hier bekommst du für einen euro 3 trockne schrippen, und für 2 euro 50 eine pennerflasche mit „gorbatschow“ o.ä., die dich weder glücklich noch besoffen macht.

    was das wetter angeht: es ist juni und ich sitze mit pullover am
    fenster, weils arschkalt ist. gut, es regnet nicht. aber nur im moment. auch in der regenzeit gibt es tage, wo die sonne richtiges (!) licht spendet. das ist hier nicht so, wie jeder weiß, der hier ein jahr verbracht hat.

    japan ist nicht das „gelobte land“ – vor allem, wie sich die gesellschaft zu frauen verhällt. aber vor ein paar tagen hatte ich eine aufschlußreiche gegegnung mit zwei frauen aus der ukraine. ihr erster eindruck der deutschen war: warum sehen alle so „grosnij“ (うっとうしい) aus? mein russisch ist besser als mein japanisch – ich hoffe wadoku hat gefunden, was ich sagen wollte. das russische wort beschreibt sehr deutlich, wie die menschen hier sind. und das ist, was mich an deutschland stört – und an japan erfreut.

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