Lebensunterhaltskosten in Japan

Juni 15, 2012

Die Lebensunterhaltskosten sind in Japan um einiges höher. Hier ein paar Angaben zu den Kosten in einer Großstadt wie Osaka.
Die Angaben in Euro sind zu einem Wechselkurs von 1€ = 100¥ gerechnet.

Miete (2 Zimmer Wohnung, kalt)
800€              =         80.000¥

Internet (w-lan)
40€                =         4.000¥

Handyrechnung (Flatrate Iphone)
70€                =         7.000¥

Fahrrad Parkplatz (monatlich)
5€                  =         500¥

Fitnessstudio (Konami Sport oder Golds Gym)
100€              =         10.000¥

Kinobesuch
20€                =         2.000¥

Fahrkarte (U-Bahn Kurzstrecke)
2€                  =         200¥

Fahrkarte (Shinkansen  von Osaka nach Tokyo)
130€              =         13.000¥

Mittagsmenü im Restaurant
10€                =         1.000¥

Ramen (Nudelsuppe)
10€                =         1.000¥

Sushi (2 Stück)
1€                  =         100¥

Sandwich ( im convenience store)
2€                  =         200¥

Caffee (aus dem Automaten)
1€                  =         100¥

Bier (im Supermarkt)
2€                  =         200¥

Bier (in einer Bar)
5€                  =         500¥

Zigaretten (20er Päckchen)
4,2€               =         420¥

Eintritt in Discotheken
30€                =         3.000¥

Wir Ihr sehen könnt sind die Preise für Lebensmittel noch bezahlbar, die Mietpreise und die Preise für Freizeitaktivitäten sind aber um einiges höher als in Deutschland.


Leben in Japan: Vorteile und Nachteile

Juni 14, 2012

Vor- und Nachteile aus meiner Sicht, zum Leben in einer japanischen Großstadt. Es gibt natürlich noch viel mehr Punkte, diese sind mir aber auf die schnelle eingefallen.

 

Leben in Japan: Vorteile

Kulinarische Delikatessen:
Japanischen Essen ist etwas auf das ich ungerne verzichten würde. Außer Sushi gibt es noch so viele andere Gerichte du ich nicht kannte bevor ich nach Japan gezogen bin.
An jeder Ecke gibt es etwas anderes zu Essen, ich entdecken immer wieder neue Köstlichkeiten trotz zwei Jahre Aufenthalt.

Japanisches Fernsehen:
Einfach verrückt, entweder man liebt es oder man hasst es. Ich persönlich schaue jeden Tag meine Lieblings Comedy Sendung wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.
(mein Favorit: „Bananaman“ wer japanisch versteht kann es sich auf Youtube anschauen)

Service im Dienstleistungsgewerbe:
Service wird in Japan groß geschrieben.  Angestellte haben immer ein lächeln für den Kunden übrig und sind auch sonst sehr höflich, egal ob in Restaurants, Bars, Supermärkten, Hotels usw.
Was sie in Wirklichkeit von einem denken, weiß man natürlich nicht. Ob aufgesetzte Freundlichkeit oder nicht, ist mir in diesem Augenblick eigentlich egal.

Convenience store
Lebensmittel und alle möglichen Alltagsgegenstände bekommt man hier Rund um die Uhr. Nirgends gibt es so viele convenience store´s wie in Japan. In Osaka muss man meistens nicht mehr als fünfzig Meter laufen. Sind zwar etwas teurer als Supermärkte aber sehr praktisch.

Leben in Japan: Nachteile

Lebensunterhaltkosten:
Egal ob Miete, Lebensmittel, Sportclubbeitrag oder Parkgebühr, Alles kostet mehr in Japan.

Arbeitsplatz:
Für japanische Firmen ist es meist selbstverständlich täglich Überstunden zu machen. Urlaub hingegen wird nicht so großzügig verteilt. Meist nur 10 Tage im Jahr die man dann auch noch aufs Jahr aufteilen soll. Zum vereisen bleicht dann eigentlich nur noch die Golden Week (japanische Feiertage) in der fast alle Japaner Urlaub bekommen.

Klima:
Vor allem die Regenzeit Juli und die schwüle Hitze im August macht mir zu schaffen.


Goodbye Tokyo

November 12, 2009

Nach insgesamt 10 Wochen werde ich Tokyo verlassen. Es war eine tolle Zeit hier und ich habe viel erlebt aber jetzt muss ich einfach mal wieder was Neues sehen.
Am  25.Nov gehts ab nach Osaka wo ich fünf Tage bleiben werde um mir die Stadt ein bisschen anzuschauen und Party zu machen.  Ab 30. Nov gehts dann weiter nach Nagano wo ich meinen Job im Skiresort anfangen werden. Dort werde ich insgesamt vier Monate bleiben. Da ich dort Unterkunft und Verpflegung umsonst habe muss ich mir wenigstens ums Geld keine Sorgen mehr machen. Meine einzige Sorge ist ob vier Monate nicht etwas zu lange für diesen Job sind. Naja die Entscheidung steht fest und ich hoffe es ist die Richtige. Nach Nagano überlege ich mir vielleicht nach Osaka zu ziehen oder wieder nach Tokyo zurück zu kommen.  Mit der Entscheidung lasse ich mir aber Zeit.

Im Großen und Ganzen hat mir Tokyo sehr gut gefallen.  Es gibt viel zu sehen, immer irgendeine Party und Freunde findet man auch schnell. Mit den Jobs wars halt ein bisschen schwierig aber ein bisschen was zu verdienen hab ich ja trotzdem geschafft.

Meine letzten zwei Wochen in Tokyo werde ich noch mal richtig genießen und ordentlich Party mache.


Die Touristen Woche

November 3, 2009

Die letzte Woche war ich mit meinem Onkel viel unterwegs. Wir haben allen möglichen Touristenkram gemacht und viel erlebt. Hier mal ein paar Bilder von einer typischen  Woche in Tokyo mit Tempelbesuchen, Karaoke, Izakaya, Shopping, Clubbing…

Es gibt noch jeden Menge andere Fotos die aber besser nicht an die Öffentlichkeit kommen 🙂


Besuch aus Deutschland

Oktober 26, 2009

Mein Onkel ist heute aus Deutschland angekommen und wird Tokyo für eine Woche erleben. Wir haben viel vor und vom schlechten Wetter lassen wir uns auch nicht stören.
Das ist sein zweiter kaputter Schirm innerhalb Zehn Minuten 🙂

Onkel in Tokyo


Fujisan

Oktober 24, 2009

Heute war ich auf dem Fujisan(nein der heißt nicht Fujiyama).
konnte wegen zu schlechtem Wetter aber bloß bis zur Hälfte klettern. OK eigentlich bin ich mit dem Auto hochgefahren worden. Naja war jedenfalls ein toller Ausflug und ne schöne Abwechslung zum Großstadtdschungel


Erster Job/Yokohama Oktoberfest

Oktober 19, 2009

Hi Leute,  da bin ich wieder. Gestern war mein letzter Arbeitstag auf dem Yokohama Oktoberfest. Ich hab dort die letzten zehn Tage Bier ausgeschenkt. Jeden Tag von 11 bis 21 Uhr und dann auch noch 1 1/2 Stunden fahrt jedes Mal, man bin ich fertig. War aber ne tolle Zeit, habe interessante Leute kennengelernt und neue Freunde gefunden. Außerdem hab ich jetzt wieder Essensgeld für einen Monat mehr 🙂
Bin immer noch fleißig am Bewerbungen schreiben und zu Vorstellungsgesprächen werd ich auch manchmal eingeladen aber ne feste Zusage hab ich bis jetzt noch nicht.


Mehr Fotos aus Tokyo!!!

Oktober 4, 2009

Essen in Japan

Oktober 2, 2009

Ich war heute bei einer von meinen Schülerinnen zum Essen eingeladen. Japanisches Essen schmeckt echt geil und das Bier hier kann auch mit dem deutschen mithalten. Außerdem gab’s Livemusik von einem deutschen der ein Japanisches Instrument spielen kann. Se
Alle Japaner die ich bis jetzt kennen gelernt habe sind wirklich sehr freundlich. Ich wurde schon öfter zum Essen nach Hause eingeladen obwohl mich die Leute eigentlich gar nicht so richtig kennen. Und alle wollen mir auf irgend eine Weise helfen, sei es einen Job zu finden, neue Schüler zu finden, neue Leute kennen lernen …
Jobmäßig sieht’s auch gut aus. Hatte in letzter zeit mehrere Vorstellungsgespräche und so wiehs aussieht muss ich nach drei Monaten nicht wegen Geldmangel wieder nach Deutschland zurück. Aber vielleicht nach sechs Monaten 🙂 Die Jobs die einem hier angeboten werden sind meistens nur für ein paar Wochen, deswegen ist es ziemlich schwer für mich vorauszusagen wie es im nächsten oder übernächsten Monat weiter gehen soll.
Ich gebe weiterhin mein bestes und versuch so viel wie möglich in meiner Japanzeit zu erleben.


Tokyo Party

September 25, 2009

Ahhh mein Kopf!!! Die letzten Tage waren einfach ein bisschen zu viel für mich. Jeden Tag wollte jemand anders Party machen und da ich immer Angst habe irgendwas zur verpassen musste ich natürlich jedes Mal dabei sein.

Ich war in einem Club in Shibuya unterwegs der sich Atom nennt. Für 3000 yen kann man hier seinen Spaß haben.
Ein paar Unterschiede sind mir zu deutschen Clubs aufgefallen:
1. Es gibt Bereiche in die nur Frauen tanzen dürfen. Ich dachte schon ich habe die beste Stelle des Clubs gefunden, da hat mir aber schon der Türsteher auf die Schulter getippt.
2. Fast alle auf der Tanzflache schauen zum DJ.
3. Japaner lieben es mitzusingen. Ach wenn bloß „heeeyyy, yaaaa, ohhh yeaahh“ ist.
4. Vor den Clubs werden oft Rabattkarten verteilt. Also für die die nach Japan fliefen Augen offen halten

An einem anderen Tag war ich dann zum ersten mal beim Karaoke. Mit zehn andern Leuten von denen die Hälfte deutsche waren haben wir von 23-05 Uhr gesungen und getrunken. Wenn Ihr mich fragt ein muss für jeden Japanbesucher!

Am nächsten Tag war ich dann noch auf eine brasilianische Barbecue Party eingeladen die ich aber nicht wirklich genießen konnte. Auf Bier hatte ich keine Lust und nach Essen war mir auch nicht zu Mute.

Die andern Tage über war ich auch öfter mal wieder in einem Izakaya von dem ich auch gerade eben wieder gekommen bin. Heut habe ich fast alle Umeshu Arten auf der Karte durch geschafft. (schmecken alle gut)

Da das ganze Party machen auf Dauer aber langsam zu teuer wird. Werde ich mich vileicht doch erst ein bisschen mehr auf die Jobsuche konzentrieren.
Mein erstes Geld hab ich übrigens schon verdient. Dafür dass ich eine Stunde mit einer Japanerin auf Deutsche rede bekomm ich 2000yen. Aber das mach ich vielleicht zwei mal die Woche. Also nur was für nebenbei.
Wünscht mir Glück das Abenteuer geht weiter…