Ich lebe noch! (in Japan)

November 2, 2010

Ja ich weiß, lange ist es her. Irgendwie hab ich dass mit dem Blog immer wieder aufgeschoben. Aber jetzt wird endlich mal zusammengefasst was in den letzten Monaten so passiert ist.

Jobmäßig hatte sich nicht viel verändert. Hab also hauptsächlich als Bartender gearbeitet und in Osaka gelebt. Ab und zu hab ich auch als Deutschlehrer oder auch also Übersetzter (Englisch-Deutsch) mein Geld verdient.
Die Monate sind einfach so verflogen. Das einzige was sich verändert hat sind meine Japanischkenntnisse.
Ab und zu hab ich ein bisschen Sightseeing in Japan gemach aber weit von Osaka hab ich mich nicht entfernt.

Als sich dann mein Working Holiday dem Ende genähert hat bin ich vorerst nach Deutschland zurück. Habe dort meine Familie für zwei Wochen besucht und zwei Wochen in Ägypten Urlaub gemacht.

Ab 1. September bin ich dann wieder nach Japan eingereist. Um zu sehen ob mein Visumsantrag auf Arbeitsvisum als Übersetzter durchgegangen ist. LEIDER HATS NICHT GEKLAPPT.
Zu der Zeit war mein Working Holiday Visum noch eine Woche gültig. Weshalb ich das Land schon nach einer Woche wieder verlassen musste.

Also hab ich eine Woche in Taiwan Urlaub gemacht und bin dann also Tourist wieder nach Japan zurück.

Ganz schön kompliziert mit dem Visum aber ich hoffe Ihr habt  verstanden was ich so durchgemacht habe.

Nachdem das mit dem Job nicht geklappt hat ist mein Plan also jetzt noch ein paar Monate als Tourist zu bleiben und noch ein bisschen mehr von Japan zu sehen. Und natürlich mein Japanisch weiterhin zu verbessern.


Vorbereitungen

August 5, 2009

Vor meinem Japanaufenthalt musste ich näturlich auch viele Vorbereitungen treffen die ich hier mal kurz zusammenfassen werde:

Flug:
Flüge nach Japan sind in letzter Zeit immer billiger geworden. Trotzdem sollte man mehrere Angebote vergleichen bevor man zuschlägt. Ich habe meinen Flug bei www.statravel.de zwei Monate vor Abflug für 620 Euro gebucht. Das Problem in meinem Fall war, dass ich erst ein Jahr später wieder zurück fliegen will. Dies ist für Fluggesellschaften immer ein Problem, weil man den Rückflug spätesten sechs Monate später nehmen kann. So muss ich dann halt extra meinen Rückflug gegen eine Umbuchungsgebühr später noch mal verlängern.

Visum:
Ich fliege mit einem Working Holiday Visum nach Japan. Die nötigen Unterlagen zur beantragen habe ich von den Seiten der Japanischen Botschaft und des Japanischen Generalkonsulates.
Die Bearbeitung hat bei Generalkonsulat ca. zwei Wochen gedauert.

Japanisch lernen:
Ich habe mich natürlich auch ein bisschen mit der Sprache auseinander gesetzt. Seit ca. einem Jahr lerne ich aus verschiedenen Büchern.
Für Hiragana und Katakane habe ich Karteikarten benutzt. Die hat man dann auch nach einer Woche drauf.
Für Kanjis lerne ich aus dem BuchDie Kanji lernen und behalten 1 bei diesem Buch bin ich ungefähr bei der Hälfte. Und zum nachschlagen der Kanji benutze ich „Kanji un Kana 1
Für die Ausprache mach ich den Audiokurs von Pimsleur der Kurs ist zwar auf englisch aber sehr hilfreich um ein paar Grundkenntnisse zu bekommen.
Die Grammatik übe ich mit der Universitätsausgabe von „Japanisch im Sauseschritt

Lernbücher

Job:
Hab ich noch keinen. Den such ich mir vor Ort.

Wohnung:
In Tokyo gibt es viele verschiedene Möglichkeiten unterzukommen. Da ich aber mit kleinem Geldbeutel Reise kommen für mich nur WGs  und Hostels in Frage. Die ersten drei Monate bin ich bei einer japanischen Oma untergebracht die mir ein Zimmer vermieten.  Da Tokyo ziemlich teuer ist und ich das Haus ziemlich zentral liegt, zahle ich ca. 350 Euro

Kontakte aufbauen:
Es ist immer gut schon ein paar Kontakte in Japan zu haben.  Ich habe mir japanische Freude bei Facebook und der Japanischen Community Mixi gesucht.